Kruzifix, Türkenkreuz - Wien, Austria
Posted by: Groundspeak Premium Member PISA-caching
N 48° 13.424 E 016° 18.909
33U E 597678 N 5342003
Quick Description: Das Türkenkreuz befindet sich im 17. Wiener Gemeindebezirk Hernals / The "Türkenkreuz" (Turks Cross) is located in Hernals, the 17th district of Vienna
Location: Wien, Austria
Date Posted: 2/21/2016 4:46:59 PM
Waymark Code: WMQFGP
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Long Description:
< DE >

Das Türkenkreuz an der Hernalser Hauptstraße 180 wird der Überlieferung nach mit den Kämpfen bei Dornbach am so genannten Frauenfeld während der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 in Verbindung gebracht. 1951 wurde das renovierte Kreuz anlässlich des Jubiläums „900 Jahre Hernals“ neu aufgestellt und von Kardinal Innitzer geweiht.

Das Hernalser ‚Türkenkreuz‘, auch ‚Rotes Kreuz‘ genannt, befindet sich heute auf einer kleinen Grünfläche zwischen Haupt- und Nebenfahrbahn der Hernalser Hauptstraße. Das hölzerne Kreuz, das auf einem steinernen Sockel befestigt ist, wird von einem Mauergitter eingezäunt. Der golden gefärbte Korpus, der die Inschrift „INRI“ trägt, ist Richtung Häuserzeile gewandt. Laut Volksmund soll das Kruzifix „aus den Kugeln und Kanonen der Türken gegossen worden“ sein.

Die Geschichte des Kreuzes

Wann das Kreuz errichtet wurde, ist nicht bekannt, es dürfte jedoch schon sehr alt sein. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Kreuz an dieser Stelle im Jahr 1704. Darüber hinaus wurde das Kreuz ebenfalls auf der „von Schweikhart von Sickingen um 1820 gestochenen Landkarte inmitten von Feldern im Umkreis des heutigen Reschplatzes eingezeichnet und ist so ein Beweis für dessen lange Existenz“.

Neben der Bezeichnung ‚Türkenkreuz‘ ist in den älteren Aufzeichnungen auch von einer „Wetter Creuz Säule aus Holz“ zu lesen bzw. davon, dass „die erste bei der Gräntz neben den Wiener Weg in Frauenfeld, das rote Creuz genannt“ vom Herrschaftshof unterhalten wurde.

Im Lauf der Zeit wechselte der Aufstellungsort des Kreuzes, es wurde auch verändert. Zunächst befand es sich – einer alten Ansicht nach – vor der Hernalser Spodiumfabrik (Spodium nannte man Knochenasche). Der Gekreuzigte wurde durch ein auf Blech gemaltes Bild dargestellt: „Wie aus Fotos ersichtlich ist, war der Korpus 1984–1992 braun und die Dornenkrone gold angestrichen. Ein Foto aus den 20er-Jahren zeigt das Türkenkreuz mit blechernem Christus, die Einfriedung mit niedrigerem Eisengitter“. Später wurde des Kreuz mit einem vollplastischen Corpus versehen.

Die erste dokumentierte Weihe des Kreuzes erfolgte am Palmsonntag des Jahres 1924. Seither wurde es mehrmals renoviert.

Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde das „schon angemorschte“ Kreuz von seinem Standort entfernt. Zu dieser Zeit dürfte es sich in der Eigentumsverwaltung der Herz-Jesu-Sühnekirche (eingeweiht 1932) befunden haben.

Anlässlich des runden Jubiläums „900 Jahre Hernals“ wurde das Kreuz nach Renovierungsarbeiten im Juni 1951 wieder aufgestellt.

1972 wurde das Kreuz durch einen Autounfall beschädigt und musste daher repariert werden. Später wurde es gänzlich abgerissen und erst „nach heftigen Protesten“ im Sommer 1984 wieder aufgestellt. Erst seit diesem Jahr zeigt der Christus-Korpus Richtung Häuserfront und nicht, wie bislang, Richtung Fahrbahn.

Quelle und weitere Infos: www.tuerkengedaechtnis.oeaw.ac.at/ort/turkenkreuz-an-der-hernalser-hauptstrase/

 
< EN >

The "Türkenkreuz" (Turks Cross) at Hernalser Hauptstraße 180 is - according to tradition - brought in connection with the battles in Dornbach on the so-called Frauenfeld during the second Turkish siege of Vienna in 1683. In 1951 on the occasion of the anniversary "900 years Hernals" (Hernals = 17th district of Vienna) the renovated cross was re-erected and consecrated by Cardinal Innitzer.

The Hernalser "Türkenkreuz", also called "Red Cross", is now on a small lawn between the main and secondary road Hernalser Hauptstraße. The wooden cross, which is mounted on a stone base, is fenced by a wall grid. The golden-colored body which bears the inscription "INRI" is turned towards row of houses. According popular wisdom the crucifix is supposed to be "cast from the bullets and cannon balls of the Turks".

The history of the Cross

It is not known when the cross was built, but it is likely to be very old. The cross was first mentioned at this point in the year 1704. In addition, the cross was also "drawn on the engraved map of Schweikhart of Sickingen 1820 surrounded by fields in the vicinity of today's Reschplatz and is a proof to its long existence".

Over the years the site of the cross and also the cross itself changed. At first it was - according to an old view - in front of Hernalser Spodiumfabrik (Spodium = bone ash, fabrik = factory). The Crucified One was represented by a painting on a tin plate: "As is apparent from photos, the body was brown 1984-1992 and the crown of thorns painted gold. A photo from the 20s shows the Türkenkreuz with tinny Christ, the enclosure having a lower iron grating". Later the cross was equipped with a full three-dimensional corpus.

The first documented consecration of the Cross took place on Palm Sunday in 1924. Since then it has been renovated several times.

At the time of National Socialism, the "already rottening" cross was removed from its location.

On the occasion of this anniversary "900 years Hernals" the cross was re-erected after renovations in June 1951.

In 1972 the cross was damaged in a car accident and had therefore to be repaired. Later it was completely demolished and only set up "after strong protests" in the summer of 1984 again. Only since this year the Christ-body looks towards the houses and not towards the street as before.

Translated from source: www.tuerkengedaechtnis.oeaw.ac.at/ort/turkenkreuz-an-der-hernalser-hauptstrase/

Country/Land: Austria / Österreich

Original Reference: Wien, page 110

Address:
Heigerleinstraße 1170 Wien Österreich


Year built: 1704

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